





Im KiEZ Hölzerner See befindet sich die ASB-Wasserrettungsstation. Und genau dort fand unser Feriencamp für junge Wasserretter vom 25. bis 31. Juli 2010 statt.
Der ASB-Wasserrettungdienst und die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) organisierten für 10- bis 14-Jährige eine tolle Ferienwoche, bei der Spiel und Spaß am, im und auf dem Wasser angesagt waren. Auch sportliche Aktivitäten und Aktionen zum gegenseitigen Kennenlernen standen auf dem Programm:
Lagerfeuer
Nachtfahrt mit dem ASB-Rettungsboot
und noch viele spannende Aktionen
Die Betreuung erfolgte durch Rettungsschwimmer, Ausbilder und geschulte Betreuer.


ASB-Schnupperkurs für Wasserratten ab 10 und künftige Rettungsschwimmer
Kleine Wasserratten kommen seit Oktober ab 15 Uhr in der Schwimmhalle "Wildorado" in Wildau wieder voll auf ihre Kosten. Die Rettungsschwimmer des ASB-Regionalverbandes Mittel-Brandenburg laden Kinder ab zehn Jahren zu einem Schnupperkurs für junge Retter ein. Voraussetzung für eine Teilnahme ist allerdings das sichere Schwimmen. Die Teilnehmer können bis zur nächsten Badesaison im Juni 2010 samstags nicht nur üben, wie man anderen helfen kann, sondern auch gegen eine kleine Gebühr die Prüfungen für sämtliche Schwimmabzeichen ablegen. Die Eltern können ihre Sprösslinge vom Beckenrand aus anfeuern.
Jugendliche und Erwachsene können im Anschluss von 15:30 bis 17 Uhr in die Welt der Rettungsschwimmer eintauchen.
Der Eintritt für kleine und große Wasserratten, die an den Kursen teilnehmen, ist frei. Treffpunkt ist das Schwimmbecken des "Wildorado", Jahnstraße 30 in Wildau mit Katrin und Sascha. Weitere Informationen gibt es bei Ralf Glathe unter Telefon: 03375/524354.


Am 5. September wurden im KiEZ am Hölzernen See unter nahezu realistischen Bedingungen Notfälle trainiert. Die Rettungskräfte unseres Regionalverbandes und von den Freiwilligen Feuerwehren aus Zeuthen und Bestensee probten zu Land und im Wasser den Ernstfall. Über 100 Teilnehmer, darunter Einsatzkräfte, Statisten, Schminker, Observer sowie Koordinatoren engagierten sich in rund 30 Einsatzszenarien und nutzten die Gelegenheit, ihr Können beim vierten Rescuecamp unter Beweis zu stellen.
Vom Gasalarm bis zum Kindernotfall, vom Bungalowbrand mit vier Verletzten bis hin zu verschiedenen Verkehrsunfällen - die Probleme waren vielfältig und forderten schnelles, durchdachtes Handeln der Helfer. Auch die reibungslose Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungssanitätern wurde intensiv trainiert. So kamen beispielsweise die Feuerwehrkameraden und die ASB-Rettungskräfte zum Einsatz als auf einem Motorboot ein Brand inszeniert wurde. Während sich die Feuerwehr um die Brandbekämpfung und die Eindämmung austretender Flüssigkeiten kümmerte, versorgten die Mitglieder der ASB-Wasserrettung die beiden Verletzten.
Das Resscuecamp 2009 wurde im Anschluss mit allen Teilnehmern analysiert und als erfolgreich bewertet. "Wir haben viel dazugelernt und unsere Fähigkeiten unter Beweis gestellt", erklärte Ralf Glathe, Leiter der ASB-Rettungsdienste, im Anschluss. Davon überzeugten sich vor Ort auch mehrere Gäste. Landrat Stephan Loge, der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Danckert, die Bürgermeister von Zeuthen und Bestensee sowie der Kreisbrandmeister Horst Starke zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Rettungskräfte.


Dass sich Engagement und Spaß keinesfalls ausschließen, wurde den Kindern und Jugendlichen schnell klar, die an den ASB-Wochenendcamps für junge Wasserretter teilnahmen. Fünf dieser Camps haben an der ASB-Wasserrettungsstation im KiEZ Hölzerner See für Begeisterung gesorgt.
Die ASJ und die ASB-Wasserrettung organisierten für 10- bis 16-Jährige die Wochenenden, bei denen Spiel und Spaß am, im und auf dem Wasser im Vordergrund standen. Auch sportliche Aktivitäten und Aktionen zum gegenseitigen Kennenlernen standen für jeweils acht Kinder auf dem Programm.
